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vom Chaos zur Ordnung

vom Chaos zur Ordnung

Wenn wir an Chaos denken, dann bringen wird den Begriff meist mit Abwertendem in Verbindung. Mit Zuständen, die Unordnung und Durcheinander zeigen. Die Herkunft des Wortes kommt vom dem griechischen Verb chaino, das für gähnende Leere und klaffender Raum steht. Ein Urzustand von gähnender Leere, der gefüllt und angereichert werden möchte, Schicht für Schicht mit den unterschiedlichsten Dingen. Wie ein empfänglicher Raum zeigt sich diese Leere offen für all das, was die eigene Lebendigkeit ausmacht. Durch Ausprobieren und Experimentieren, Anschauen und Sortieren, Hinterfragen und Klären der Dinge kann eigenes Gedankengut und eigene Haltung entstehen. Und mit dieser Positionierung entsteht die individuelle Vorstellung von Ordnung. 

 

Dieses Bild ist entstanden, nachdem ich unterschiedliche Äußerungen zu Chaos und Ordnung in einem Interview verfolgt habe. Besonders inspirierte mich die philosophische Auslegung die dabei zu Worte kam. Viele meiner Bilder entstehen durch Gedankengänge und der Auseinandersetzungen mit Themen und Begriffen. Das schöpferische Potential wird dabei zum Wegbegleiter der innere Harmonie schafft, Äußeres und Inneres ins Gleichgewicht bringt, Bekanntes und Unbekanntes miteinander in Beziehung setzt und Altes mit Neuem zusammenführt. 

 

Gedankengut sortieren, klären und ordnen

 

 

 

Das Bild lässt die vielen Schichten erahnen die aufgetragen wurden und die ursprünglich leere Leinwand füllten. Kratzspuren zeigen, dass Teile wieder abgenommen, Ausprobiertes verworfen oder neu geordnet wurde. Farben teilen die Fläche auf und bringen ins Gleichgewicht.  

 

 

 

 

 

                  Und ganz nebenbei werden wir durch solch künstlerisches Tun zum Künstler unserer inneren Welt und Gestalter unseres eigenen Lebens.